Arbeitsgruppe Universität Göttingen

Dr. Matthias Franz

M. Franz am Tofana di Rozes (Obere Trias), Dolomiten.
M. Franz am Tofana di Rozes (Obere Trias), Dolomiten.

Arbeitsfeld: Trias - Jura

E-Mail: mfranz1@gwdg.de

 

Meine Arbeitsaufgaben umfassen die sedimentologisch-fazielle Bearbeitung der geothermischen Reservoire des Mesozoikums im Norddeutschen Becken. Das beinhaltet die Bearbeitung der Reservoire an Kernbohrungen, die Ableitung fazieller Modelle daraus, die Integration von Bohrlochmesskurven und die Erstellung hochauflösender Fazies-, Reservoir- und Prognosekarten.

Sandra Franke

S. Franke im Goosenecks State Park, Utah
S. Franke im Goosenecks State Park, Utah

Arbeitsfeld: Unterkreide

E-Mail: sfranke@gwdg.de

 

Meine Projektmitarbeit umfasst die Bearbeitung der Unterkreide im Norddeutschen Becken. Zu diesem Zweck bearbeite ich Bohrkerne und Übertageaufschlüsse, mit dem Ziel die Ablagerungsräume der Unterkreide-Reservoire zu rekonstruieren sowie deren hydraulischen Eigenschaften und geothermische Potenziale zu ermitteln. Aus der faziellen Bearbeitung sollen hochauflösende Fazies-, Reservoir- und Prognosekarten hervorgehen.

 

Sebastian Niegel

S. Niegel im GeoPark Odsherred auf Seeland, Dänemark
S. Niegel im GeoPark Odsherred auf Seeland, Dänemark

Arbeitsfeld: Diagenese geothermischer Reservoire

E-Mail: sniegel@gwdg.de

 

Mein Arbeitsgebiet umfasst die petrographische Bearbeitung geothermischer Reservoire im Norddeutschen Becken. Anhand von Handstücken und Dünnschliffen sollen verschiedene Reservoirtypen exemplarisch hinsichtlich ihres detritischen Mineralbestandes bearbeitet bzw. klassifiziert werden. Mittels Kornbestand, Matrix und  Zementphasen sind Diagenesepfade abzuleiten und deren Einfluss auf hydraulische Parameter darzustellen. Die Charakterisierung der geothermischen Reservoire erfolgt durch verschiedene mikroskopische und geochemische Methoden.

Arbeitsgruppe GTN Neubrandenburg

Dr. Markus Wolfgramm

M. Wolfgramm am Mittelozeanischen Rücken bei Thingvellir (Island).
M. Wolfgramm am Mittelozeanischen Rücken bei Thingvellir (Island).

Arbeitsfeld: Mineralogie, Petrographie und Geothermie

E-Mail: Markus.Wolfgramm@gtn-online.de

 

Meine Arbeitsaufgaben in diesem Projekt umfassen die Mineralogie und Petrographie vor allem der Sandsteine, das reicht von der Siebanalyse bis hin zur Dünnschliffintegration. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei die Rekonstruktion der Diagenesegeschichte der mesozoischen Sandsteine.

Kerstin Nowak

K. Rauppach an der Zillerbach-Talsperre nördlich von Elbingerode (Harz).
K. Rauppach an der Zillerbach-Talsperre nördlich von Elbingerode (Harz).

Arbeitsfeld: Schilfsandstein (Stuttgart-Formation)

E-Mail: Kerstin.Nowak@gtn-online.de

 

Ziel ist es anhand von bestehenden Bohrlochmessungen die Ausbildung des Schilfsandsteins zu charakterisieren und daraus Fazieskarten mit der Verbreitung der Sedimente der fluviatilen Rinnen und denen der Überflutungsebene zu erstellen sowie eine etwaige geothermische Nutzbarkeit dieser Sandsteine abzuschätzen. Dazu werden im Vorfeld Profile von Bohrkernen diverser Bohrungen des Schilfsandsteins, mit unterschiedlicher Ausbildung erstellt und mit den dazugehörigen Bohrlochmessungen abgeglichen. Zudem wurden umfangreich Proben für petrographische Analysen genommen.

assoziierte Mitarbeiter

Dr. Jens Zimmermann (TU Bergakademie Freiberg)

J. Zimmermann in Rajasthan, Indien.
J. Zimmermann in Rajasthan, Indien.

Arbeitsfeld: Lias - Dogger

E-Mail: jenser.zimmermann@googlemail.com

 

Im Rahmen meiner Promotion an der TU Bergakademie Freiberg habe ich mich mit der faziellen Entwicklung des höheren Lias (Toarc) bis höheren Dogger (Callov) im Norddeutschen Becken beschäftigt, unter der Anwendung sedimentologischer, paläontologischer und geochemischer Methoden. Dieser interdisziplinäre Ansatz machte insbesondere dort Sinn, wo biostratigraphische Nachweise bislang fehlten (z.B. Aalen in NO-Mecklenburg). Durch die Integration petrophysikalischer und hydraulischer Daten konnte das Potenzial verschiedener geothermischer Reservoire abgeschätzt und räumlich hochauflösend dargestellt werden. Nach dem erfolgreichen Abschluß bin ich im Rahmen einer weiterführenden BGR-Studie mit der faziellen Charakterisierung des Lias beschäftigt.

Gregor Barth (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)

G. Barth bei der Profilaufnahme in einem auflässigen Rhätsandsteinbruch zwischen Mariental und Grasleben (Niedersachsen).
G. Barth bei der Profilaufnahme in einem auflässigen Rhätsandsteinbruch zwischen Mariental und Grasleben (Niedersachsen).

Arbeitsfeld: Rhät (Exter-Formation) - Lias

E-Mail: gb@geopal.de

 

Während meiner Promotion an der TU Bergakademie Freiberg beschäftige ich mich mit den geothermischen Reservoiren der Exter-Formation (Rhät) sowie mit der Rhät-Lias-Grenze. Die prominenten Rhät-Sandsteine leiten im Norddeutschen Becken vom weitestgehend kontinental geprägten Steinmergelkeuper in den marinen Lias über und bilden vielerorts mächtige Reservoire. An einigen Standorten wird bereits geothermische Energie aus diesen Reservoiren gewonnen. Die räumlich hochauflösende Darstellung des geothermischen Potenzials wird weitere Standorte aufzeigen, an denen das Fündigkeitsrisiko gesenkt werden kann.

In weiterführenden Studien bei der BGR werden neue Konzepte für die fazielle Charakterisierung des Lias im Deutsch-Polnischen Grenzgebiet erarbeitet und so potentielle Speicher- und Barrierehorizonte in der Abfolge identifiziert.